• 07Mrz
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    Parkett und FußbodenheizungViele Bauherren und Modernisierer gehen auf ihrem Parkett gerne barfuß, um das natürliche Material zu spüren. Besonders komfortabel ist das Gehgefühl, wenn der Holzboden mit einer Fußbodenheizung
    kombiniert ist. Sie hält nicht nur die Füße, sondern auch den gesamten Raum angenehm warm.
    Wer kalte Füße bekommt, friert insgesamt schneller. Das ist nicht nur bei einem ausgedehnten Spaziergang oder Stadtbummel so, sondern auch in den eigenen vier Wänden. Deshalb sorgen viele mit dicken
    Socken oder Hausschuhen vor. Für alle, die in der Wohnung lieber barfuß laufen, gibt es eine komfortable Lösung: die Fußbodenheizung. Diese ist im Vergleich zu anderen Heizsystemen sogar energiesparend und
    wirbelt kaum Staub auf – ein Pluspunkt für Allergiker.

    Damit die Berührung nackter Füße auf dem Boden zum richtigen Genuss wird, empfiehlt sich die Kombination mit Parkett. Denn Holz ist schon von Natur aus warm und sorgt für ein wohliges Gefühl beim Gehen.

    Problemlos ist die Verlegung von Parkett auf einer Flächenheizung, solange einige Punkte schon bei der Planung berücksichtigt werden. Damit die Wärme schnell an die Oberfläche weitergegeben werden
    kann, sollte das Holz nicht zu dick sein – optimal ist eine Dicke bis zu 15 Millimeter. Auch eine isolierende Luftschicht zwischen Estrich und Parkett, wie sie bei der schwimmenden Verlegung entstehen kann, bremst
    den Wärmedurchlass. Deshalb rät die Initiative pik Parkett zur vollflächigen Klebung, denn dabei wird der Holzboden direkt auf dem Untergrund fixiert und die Wärme kann ungehindert durchdringen.
    Für eine fachgerechte Ausführung der Verlegearbeiten sorgen Parkettleger. Sie beraten auch im Vorfeld und geben Hinweise, wie Parkett und Fußbodenheizung miteinander harmonieren. Wer etwa darauf achtet,
    dass die Raumluft gerade im Winter nicht zu trocken wird, hat lange Freude an seinem Holzfußboden.
    Ein wichtiger Tipp für alle Bauherren und Modernisierer: Zu Problemen und hohen Heizkosten können zusätzliche dicke Teppiche auf dem beheizten Bodenbelag führen. Da die Wärme nicht an den Raum abgegeben werden kann, registrieren die Thermostate eine niedrige Temperatur im Zimmer und erhöhen daraufhin die Wassertemperatur im Heizsystem. Schlimmstenfalls nehmen dabei sogar das Parkett und die Unterkonstruktion Schaden.

    Parkett lädt zum gemütlichen Verweilen ein, denn die Oberfläche fühlt sich angenehm und warm an. Noch mehr Wohnkomfort bietet ein Holzboden mit Fußbodenheizung. Diese Kombination sorgt für wohlige
    Wärme im Raum und vermeidet kalte Füße.

  • 24Feb
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    Bauherren und Renovierer sollten jetzt noch einmal rechnen und bei Bau- und Sanierungsmaßnahmen am Haus auch die Erneuerung ihrer Heizung in Betracht ziehen. Es wird unter anderem gefördert:

    • 60 EUR pro qm für Solaranlagen wenn zur Warmwasserbereitung genutzt
    • 105 EUR pro qm für Solaranlagen wenn zur Unterstützung der Heizung genutzt

    Wird zusätzlich der Kessel gegen einen modernen Brennwertkessel getauscht, gibt es folgende Förderungen:

    • 375 EUR für Solaranlagen wenn zur Warmwasserbereitung genutzt und gleichzeitig der Kessel getauscht wird
    • 750 EUR für Solaranlagen wenn zur Unterstützung der Heizung genutzt und gleichzeitig der Kessel getauscht wird
  • 05Jan
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    Egal ob Erdwärme, Gas, Holz oder Öl - eine Heizung ist aus Gebäuden in unseren Breitengraden nicht mehr wegzudenken. Waren früher Holz oder Öl die führenden Systeme, so gibt es jetzt immer mehr Häuser, die mit alternativen Energien (Solaranlagen, Photovoltaikanlagen, Erdwärmeheizung) versorgt werden. In den folgenden Absätzen findet ihr das wichtigste rund um das Thema Erdwärmeheizung:

    Grundsätzliches:
    Unter Erdwärme versteht man die in einem Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme - sie gilt als regenerative Energie und kann zusammen mit einer Wärmepumpe zum Heizen von Gebäuden genutzt werden - man kann also durch aus mit Erdwärme heizen.

    Funktion der Erdwärmeheizung:
    Das Prinzip der Erdwärmeheizung ist denkbar einfach und verständlich, wobei es verschiedene Techniken gibt:
    a) Bohrung (Erdwärmesonde o.a. Tiefenbohrung, Tiefe ca. 150m, hohe Temperatur) oder
    b) Flächenkollektoren schlangenförmig in geringer Tiefe verlegt (Tiefe ca. 1,30m, niedrige Temperatur, ca. 2-3fache Größe der zu beheizenden Fläche)

    Kombiniert wird das jeweilige System mit einer Wärmepumpe mit Kühlflüssigkeit, einer Fußbodenheizung und fertig ist die Heizung mit regenerativer Erdwärme. Der Wärmetauscher sorgt immer dafür, dass das Wasser auf die jeweils benötigte Temperatur gebracht wird, indem das Wasser verdichtet und somit eine höhere Temperatur erreicht wird.

    Vorteile einer Erdwärmeheizung:

    1. Geringer Platzbedarf
    2. Heizen über Erdwärme ist absolut gefahrlos
    3. Betriebskosten im Vergleich zu einer herkömmlichen Ölheizung relativ gering (50-70% niedriger als bei herkömmlichen Heizungen wenn die Voraussetzung für den Betrieb einer Erdwärmeheizung stimmen)
    4. keine Nebenkosten bei einer Erdwärmeheizung für Schornsteinfeger, Emissionsmessungen oder Wartung

    Nachteile einer Erdwärmeheizung:

    1. Hohe Anschaffungskosten (Erdarbeiten für Tiefenbohrung oder Flächenverlegung)
    2. Erdwärmeheizung ist nur bei gut gedämmten Häusern sinnvoll (KW40 oder KW60 Haus)
    3. In der Ökobilanz schlechter als Holzpelletsheizung, da die Energie zu einem wesentlichen Teil aus fossilen Brennstoffen kommt
    4. Schnelles Aufheizen ist schwierig

    Kosten einer Erdwärmeheizung:

    1. Die Kosten belaufen sich bei der eigentlichen Erdwärmeheizung auf rund 1.500 bis 3.000 Euro mehr als bei einer gebräuchlichen Gasheizung
    2. Die Kosten für eine Tiefenbohrung betragen ungefähr 40-50 EUR pro Tiefenmeter
    3. Die Kosten für eine Flächenverlegung sind ca. 15% billiger als bei der Tiefenbohrung (allerdings ist die Temperatur hier deutlich niedriger und man benötigt mehr Strom für den Wärmetauscher)

    Förderung einer Erdwärmeheizung:
    Für die Errichtung einer solchen Anlage wurde Anfang 2007 eine neue Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien erlassen, nach dem für die Erdwärme-Anlage ein Tilgungszuschuss im Rahmen des KfW-Programms “Erneuerbare Energien” beantragt werden kann. Der Tilgungszuschuss beträgt 103 € je kW errichteter Nennwärmeleistung, höchstens jedoch 1.000.000 € je Einzelanlage. Außerdem können beim Einbau von Heizungstechnik bei Neubauten auf Basis erneuerbarer Energien wie z.B. Erdwärme 100 % der Investitionskosten, maximal 50.000 EUR pro Wohneinheit durch zinsgünstige Kredite der KfW Bank finanziert werden.

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